Am 26. Oktober fand die Gleichenfeier für die neue Sporthalle mit Kletterturm statt. Damit ist die Serie der Richtfeste der drei Großbauvorhaben auf Perchtoldsdorfer Gemeindegebiet - Waldsanatorium, Burg und Sporthalle - zu Ende gegangen.
Hunderte Perchtoldsdorferinnen und Perchtoldsdorfer nahmen die Gelegenheit wahr um sich einen ersten Eindruck von der Größe der Halle zu machen. Und sie waren überrascht, denn von außen wirkt die Halle nicht viel höher als das Erholungszentrum, innen erscheint die Höhe des Kletterturms (18 m) gewaltig. Die Architektur, die innen optimalen Raum für Sport, 400 Besucher und den Kletterturm bietet, wirkt von außen niedrig. Diese Höhe, so hört man, wird nach Anbringung der Fassade noch niedriger erscheinen.
Damit geht ein Bauwerk, das politische einhellig befürwortet wurde, seiner Vollendung entgegen. Die Notwendigkeit der Errichtung war nie in Frage gestellt, die gute Jugendarbeit bei den örtlichen Sportvereinen und der schulfreie Samstag waren gewichtige Gründe für die Errichtung einer neuen Halle.
Umstritten war lediglich der Standort. Der erste Vorschlag – Zirkuswiese – fand die Zustimmung des Gemeindevorstandes wurde jedoch nicht ausgeführt. Auch der zweite Vorschlag – ehemaliger Beachvolleyballplatz – wurde wegen berechtigter Widerstände der Anrainer nicht verwirklicht. Der Bau am jetzigen Standort bietet den Nachteil, dass keine Stellplätze errichtet werden konnten, aber den Vorteil, dass sich das Gebäude harmonisch in die Umgebung des Erholungszentrums einfügt.
Alles in allem ein gelungener Bau, der – so viele Besucher – den Perchtoldsdorfer Schülern, Sportlern und vor allem Kletterern noch viel Freude machen wird.