Zufrieden zeigt sich Gemeinderat DI Claus Herza (e-mail: claus.herza@bsa-noe.at) über die Umsetzung des Energiekonzeptes zur Verwendung erneuerbarer Energie und zur thermischen Sanierung bei den gemeindeeigenen Wohnhäusern. Ist er doch der einzige Gemeinderat, der durch seinen Zivilberuf und auf Grund seiner Ausbildung an der TU-Wien auch die entsprechende Qualifikation hat. Zahlreiche Vorschläge wurden von ihm bei Burg und Veranstaltungshalle eingebracht und manche wurden auch umgesetzt.
20 % der fossilen Energie sollen bis 2020 durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Damit das erreicht werden kann, soll vor allem auf Wärmedämmung, Solarenergie und Einsatz von Biomasse gesetzt werden.
Der Einsatz eines elektrisch betriebenen Ortsbusses, dessen Ladenergie von Solarzellen kommt, die auf dem Dach des neuen Veranstaltungszentrums beim Erholungszentrum montiert werden, wird von ihm begrüßt. Im Dezember des Vorjahres wurden im Gemeinderat einstimmig die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Mit Fertigstellung der Veranstaltungshalle kann der „Nullemissionsbus“ in Betrieb gehen.
Wobei er aber kritisch anmerkt, dass nicht alle Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Solarthermie, Erdwärme) ausgenützt werden.
Glücklich zeigt er sich auch über die thermische Sanierung der gemeindeigenen Wohnhausanlagen durch das von der SPÖ geführte Liegenschaftsreferat. Zwei Wohnhausanlagen, Salitergasse 74-80 und S.-Kneipp-Gasse 5, sind schon fertig gestellt, weitere sollen noch folgen. Referent Gemeinderat Rudolf Tlaskal zeigt sich auch erfreut über die Unterstützung durch Bürgermeister und aller im Gemeinderat vertretenen Parteien.
SPÖ-Fraktionsobmann Mag. Plessl freut sich für die Mieter, die schon im kommenden Winter die Reduzierung der Energiekosten deutlich merken werden. „Wichtig ist“, so meint Plessl, „dass der begonnene Weg der thermischen Sanierung auch künftig fortgesetzt wird, zum Vorteil der Mieter aber auch für die Wirtschaft. Diese braucht besonders jetzt die Aufträge durch die Kommune, weil diese rasch und unbürokratische erfolgen können.
Aber auch der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung wird von Herza angedacht. „Hier gibt es“, so meint er, „viele derzeit ungenutzte Reserven, die zu nutzenden Rohstoffe reichen von Traubenpressrückständen bis zu den Holzschnittsammlungen. Ja sogar die Wärme der Abwässer kann man schon wirtschaftlich nützen.