Bericht vom Gemeinderat am 14. Dezember 2011

 

Der vorgelegte Voranschlag fand große Mehrheit im Gemeinderat. Kosten für die Burg, Verkehr und Art-Center werden diskutiert.

 

Voranschlag 2012: Wenngleich die Schuldenrückzahlung stagniert und die hohen Gebührenüberschüsse für andere Zwecke verwendet werden, sind doch auch viele. positive Ansätze im Voranschlag zu finden.

So konnte eine weitere Kürzung der Subventionen verhindert werden. Damit ist der Fortbestand des beachtlichen Vereinslebens gesichert. Auch P`card und die bisherigen sozialen Leistungen werden erhalten. Die von den Minderheiten geforderten Daten können aus dem Voranschlag herausgelesen werden. Freiwerdendes Geld aus dem Verkauf von Wertpapieren wurde dem Antrag der SPÖ folgend nicht in weitere Papiere angelegt, sondern soll dazu dienen, höher verzinste Kredite früher zurückzuzahlen.

 

Neue Burg: Finanzpolitisch gesehen war der Widerstand der SPÖ gegenüber der Errichtung des neuen Festsaales berechtigt. Das Defizit für die Burg – 2008 noch mit 78.426 Euro prognostiziert, ist das Defizit tatsächlich 228.000 Euro. Dabei sind in diesem Defizit Zinsen und Tilgung für Kredite nicht enthalten.

Die Endabrechnung – 10,3 Millionen Euro - für die Burg wird hinterfragt, weil Kosten für  Burgvorplatz und Inneneinrichtung nicht enthalten sind. Der Prüfungsausschuss wird sich mit der Endabrechnung beschäftigen.

 

Auch im Freizeitzentrum – derzeitiges Defizit 1,3 Millionen Euro – besteht Handlungsbedarf. In manchen Monaten liegen die Einnahmen trotz Eintrittsgebührenerhöhung unter denen von vor zehn Jahren.

 

Beim Antrag, die Abgabeneinhebung durch einen gemeindeübergreifenden Verband durchzuführen  enthielt sich die SPÖ der Stimme. Einige Fragen, insbesondere, ob für die Burger tatsächlich keine Nachteile entstehen, konnten nicht befriedigend beantwortet werden.

 

Abgewendet wurde auch ein Antrag zur Errichtung eines zusätzlichen Autobahnzubringers über die Vierpatzstrasse. Die breite Diskussion über Individualverkehr und öffentlichen Verkehr soll jedoch fortgesetzt werden.

 

Der Gemeinderat hat sich auch klar gegen die in den letzten Wochen diskutierten neuen Einbahnführungen ausgesprochen. SPÖ-Gemeinderat Dipl. Ing. Claus Herza wies darauf hin, dass man viel zu viel über – meist nicht realisierbare – große  Lösungen spricht und dabei die leicht lösbaren Aufgaben (Pünktlichkeit und Anschlüsse der Busse) aus den Augen verliert.

 

Erste Diskussionen gab es über das neue ART-Center, welches in der Gluckgasse errichtet werden soll. Von der SPÖ wurde vor allem auch die Forderung nach Sanierung und Revitalisierung des Hauses Brunnergasse 1 gefordert. Die Sanierung dieses Hauses wurde schon 1999 versprochen. Für die Errichtung des ART-Centers werden sicher Umwidmungen erforderlich sein. SPÖ-Gemeinderat Mag. Plessl wies dabei  auf die Problematik von Einzelumwidmungen hin. Insbesondere bei Verträgen. Bei der großzügigen und für die Gemeinde sehr teuren Umwidmung der „Dollergründe“ (Bereich Brunnergasse 1 bis 3) im  Jahr 1999 sind einige Beschlüsse des Gemeinderates (durchgehende Arkadierung im Bereich der Brunnergasse, Errichtung eines zweigeschossigen Parkdeckes gegenüber Rotkreuzstelle in der Franz-Josef-Strasse) nicht vollzogen worden. Versuche von Gemeinden,  Ziele der Raumordnung durch Verträge mit Grundeigentümern zu verwirklichen, sind schon gescheitert.

 

Gemeinderat am 14. Dezember 2012

18:30 Uhr im Rathaus

(Wenn Sie "Gemeinderat" anklicken, kommen sie zur Tagesordnung und zu den Anträgen der öffentlichen Sitzung)

 

Aus dem Gemeinderat am 27. September 2011

Finanzielle Situation der Gemeinde bleibt kritisch. Hohe Überschüsse bei den Gebühren. Schwedenstift bleibt in Perchtoldsdorf.

 

Nur mit den Stimmen der ÖVP wurde die Änderung des Haushaltsplanes für 2011 beschlossen. Die finanzielle Situation der Gemeinde bleibt noch immer dramatisch.

Obwohl bei Wasser (700.000 Euro), Kanal (480.000 Euro) und Müllentsorgung (540.000 Euro) satte Überschüsse erwirtschafte werden, müssen Vorhaben im Straßenbau, Planungsleistungen im Kanalbau und die Verlegung von Wasserleitungen durch Kredite finanziert werden.

Wenngleich – dem Kulturreferat und Herrn Rottensteiner sei gedankt – die Veranstaltungen in der Burg hohes Niveau und hohe Qualität haben, decken die Einnahmen lediglich 50 % der Ausgaben. Dabei sind in den Ausgaben weder Zinsen noch Tilgungsraten der Kredite enthalten. Das Versprechen der ÖVP, „die Burg wird sich vollständig  selbst tragen, ja sogar noch Einnahmen für das Gemeindebudget abwerfen“ lässt vermutlich noch lange auf die Erfüllung warten.

Mehr Transparenz ist bei den Personalkosten erforderlich. Für das Personal, das von der gemeindeeigenen Betriebsgesellschaft aufgenommen und an die Gemeinde verleast wird, zahlt die Gemeinde schon mehr als eine Millionen Euro. Diese Kosten sind im Haushaltsplan unter Verwaltungs- und Betriebsaufwand angeführt. Nach Meinung der SPÖ sind diese Ausgaben den Personalkosten von 7, 3 Millionen Euro zuzuschlagen und im Haushaltsplan auch sichtbar  als Personalkaufwand auszuweisen.

Schulden werden heuer kaum reduziert, jedoch müssen Wertpapiere um 4 Millionen verkauft werden. Die jährlichen Einnahmen  liegen bei 31 Millionen Euro und sind etwa den Ausgaben gleich. Der jährliche Haushaltsplan ist aber nicht sehr aussagekräftig. Mehr Aussagekraft haben die Schulden der Gemeinde. Diese werden am Ende des Jahres 27 Millionen Euro betragen, dazu kommen aber noch die Schulden der gemeindeeigenen Immobiliengesellschaft in der Höhe von 51 Millionen Euro. Dem stehen Wertpapiere in der Höhe von 31 Millionen gegenüber.

Erfreulich der einstimmige Beschluss über einen Grundtausch, der die Errichtung des Landeskinderheimes (Schwedenstift) an einem neuen Standort im Bereich des Ortsteils Theresienau/Judenwiese ermöglicht. Damit steht ein Grundstück im Gesamtausmaß von 6.500 Quadratmeter, bestehend aus 2.500 Quadratmeter Eigengrund und 4000 Quadratmeter, die durch den Tausch erworben wurden, zur Verfügung. Die Eignung für die Errichtung wurde von den entsprechenden Stellen des Landes schon festgestellt.

2.300 Quadratmeter sollen verbaut werden, zwei Geschosse sollen errichtet werden. Damit ist garantiert, dass sich das neue Gebäude harmonisch in die Umgebung einfügt.

Das Grundstück bleibt im Eigentum der Gemeinde, das Land erhält das Baurecht.

Eine Anrainerversammlung, die am 30. September stattfand, zeigte eine überaus hohen Grad an Zustimmung für die Errichtung.

Bericht zum Gemeinderat am 22. Juni 2011

 

Einhellig beschloss der Gemeinderat den Standort Perchtoldsdorf für das Schwedenstift zu sichern. Dem Land Niederössterreich wird mit dem neuen Standort beim Kindergarten Aspetten ein neues und attraktives Angebot gemacht. 11.000 Quadratmeter Grund stünden hier zur Verfügung. Alle öffentliche  Spiel- und Sportanlagen würden erhalten bleiben.

In den Bauausschuss verwiesen wurde ein Antrag, das gemeindeeigene Bauland (ursprünglich für das Schwedenstift gedacht) am Tirolerhof in eine Freifläche (mit Bebauungsverbot) umzuwidmen und an Anrainer „günstig“ zu verkaufen. Die SPÖ meint dazu, dass es nicht sinnvoll ist, jetzt rasche und unüberlegte Maßnahmen zu setzen. Es soll die künftige Entwicklung des Ortsteils Tirolerhof untersucht werden. Keinesfalls kann es sein, dass soziale Leistungen gekürzt, Gebühren für viele Bürger erhöht werden und gleichzeitig einigen BürgerInnen Grundstücke, deren Ankauf alle Steuerzahler belastet hat, „günstig“ verkauft werden.

 

Die Bilanz der Immobiliengesellschaft zeigte wieder einmal, dass sie auch dazu dient, Schulden aus dem Budget herauszunehmen. Die Kosten für den Burgplatz finden sich in der Bilanz mit 569.123,77 Euro. Die Gemeinde hat für die Errichtung eine „Mietvorauszahlung“ in der Höhe von 200.000 Euro überwiesen. Bei der Abrechnung zur Burg, die im Haushaltsplan sichtbar ist,  wird der Rest von 369.123,77 Euro nicht zu sehen sein. Eine Verschleierung der tatsächlichen Kosten für die Burg also. Die SPÖ verweigerte die Zustimmung.

 

Das Finanzamt erkennt bei den Wertpapieren nur mehr eine KESt Befreiung von 30 % an. Dies belastet künftig den Gemeindehaushalt je nach Zinsentwicklung voraussichtlich mit 100.000 Euro bis 200.000 Euro.

 

Während in der Auflage für die Auflassung der Freifläche F7 (Schützengraben – südwestlich vom Tirolerhof) die Bewirtschaftung durch Landwirte für die Errichtung von „landwirtschaftlichen Nebengebäuden“ herangezogen wurden, ist es nun die bestehende und geplante Haltung von Tieren (Pferde und Schafe). Eine Verbesserung konnte durch die Verringerung der Parzellen, auf denen derartige Gebäude errichtet werden können, erreicht werden. Nunmehr sind es 16 Parzellen, die aber teilweise 10.000 Quadratmeter groß sind. Bei einer Bebauungsdichte von 10 % können damit Gebäude von 1000 Quadratmeter Fläche und immerhin 5 m hoch errichtet werden. Die Zustimmung der SPÖ gab es dazu nicht.

 

Der Gemeinderat beschloss die Verordnung zur Salzstreuung aufzuheben.

 

Das Konzept „Klimamodellregion Perchtoldsdorf“ wurde einhellig angenommen. Hier forderte GR Herza eine verstärkte Berücksichtigung der Solarthermie. Die Kapazitäten dafür seien vor allem beim Bad noch nicht vollkommen ausgenützt.

 

Sitzung des Gemeinderates

am 22.06.2011

(Sitzungssaal im Rathaus)

 

Beginn: 18.30 Uhr Die Sitzung ist öffentlich.

 

Tagesordnung

Öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

 

1. Genehmigung des Protokolls der GR-Sitzung vom 30.03.2011

2. Bericht des Bürgermeisters

3. Subventionen

Finanzwesen, Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz

 

4. Bilanz 2010, Perchtoldsdorfer Immobilien GmbH

 

Aus der Bilanz kann man die Kosten des Hyrtlplatzes vor der Burg herauslesen. Die Umgestaltung, die in der Bevölkerung sehr viel Kritik gefunden hat, belastet den Perchtoldsdorfer Steuerzahler mit 569.123,77 Euro. Die Gemeinde hat für die Errichtung eine „Mietvorauszahlung überwiesen in der Höhe von 200.000 Euro überwiesen. Bei der Abrechnung zur Burg, die im Haushaltsplan sichtbar ist,  wird der Rest von 369.123,77 Euro nicht zu sehen sein. Eine Verschleierung der tatsächlichen Kosten für die Burg also.

Interessant sind einige Begründungen: Während der Rückgang der Erlöse der Mieten für Gebäude der Marktgemeinde mit den gesunkenen Zinsen erklärt wird, wird das Ergebnis des Geschäftsjahres durch die besonders hohen Zinsbelastungen beeinträchtigt.

Tatsächlich ist die Zinsbelastung von 2.393.277,75 Euro (2008) auf 479.022,23 Euro (2010) gefallen. Die Reduzierung der Zinsen ist auf den stark gefallenen Euribor zurückzuführen. 2011 und die künftigen Jahre werden die Zinsen wieder stark steigen.

     5. Stiftung „Bürgerspitalfonds Perchtoldsdorf“

     6. Sozial- und Integrationsfonds

     7. Darlehensaufnahme prov. Kindergartengruppe Kulturzentrum

     8. Änderung Veranlagungsstrategie Wertpapiere

 

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

 

9. 3. digitale Änderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes – Neudarstellung

     10. 3. digitale Änderung des Bebauungsplanes (Plan- und Textteil) – Neudarstellung

 

Werden Weingärten Lagerstätten?

 

Zwei wesentliche Veränderungen im Grünland sollen durchgedrückt werden. 1996 wurde vom Perchtoldsdorfer Gemeinderat beschlossen, die Grünflächen – vor allem Weingärten – vor jeder Verbauung und Nutzung (außer als Weingarten) freizuhalten. Die Gemeinde ließ sich das einiges kosten. Der Preis dafür war der Verzicht auf die Einhebung allfälliger Stellplatzabgaben von den Perchtoldsdorfer Weinhauern. Die Gemeinde verzichtete dabei auf einige Millionen Euro; manch Weinhauer ersparte sich dadurch Beträge von mehr als  100.000 Euro. Künftig können auf den Freiflächen (= Weingärten) Lagerungen jedweder Art durchgeführt werden, wenn dadurch das Grundstück widmungskonform genützt wird. Eine Formulierung, die vieles offen lässt.

Verhüttelung von Grünland?

Die Freifläche F7 (Schützengraben – südwestlich vom Tirolerhof) wird überhaupt gestrichen. Diese Fläche ist ein Biotop und Naturschutzgebiet mit einer hohen ökologischen Wertigkeit wegen geschützter Pflanzenarten und der Existenz eines Nischenangebotes für Nistplätze vieler Vögel. Begründet wird diese Auflassung als Freifläche mit der notwendigen Bewirtschaftung der Wiesen und Waldrandpflege und der dafür notwendigen Errichtung von Nebengebäuden im Ausmaß von 10 % der Fläche und maximaler Höhe von 5 m (Bauklasse I).

Dies bedeutet, dass auf einem Grundstück von 2000 m² ein Gebäude mit 200 m² Grundfläche und  5m hoch errichtet werden kann. Zahlreiche Hütten unterschiedlicher Größe können künftig errichtet werden.

Wenn man bedenkt, dass der Perchtoldsdorfer Wald (Größe 326 Hektar) ohne derartige Gebäude auskommt und auch gepflegt werden muss, ist die Erlaubnis zur Errichtung von Gebäuden für die Pflege von Wiesen und Wald (Flächenausmaß einige Hektar) übertrieben und nicht notwendig.

 

 

     11. Straßenbau: Vergabe von Straßenbauarbeiten (Rahmenvertrag)

     12. Kanalbau

 

a) Bauabschnitt 19 b) Planungsleistung für Bauabschnitt 19

 

 

13. Aufhebung der Verordnung zur Salzstreuung

 

 

14. Änderungen von Hausnummern

 

Kommunale Infrastruktur, Energie, Kindergärten, öffentliche Sicherheit, Wohnungsvergaben

 

15. Neue Kindergartengruppe im Kulturzentrum

 

      

16. Umsetzungskonzept in der Klimamodellregion Perchtoldsdorf

 

Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

 

17. Sommerspiele 2012 und 2013

 

Sommerspiele bis 2013 gesichert!

 

Mit diesem Beschluss wird die Durchführung der Sommerspiele 2012 und 2013 beschlossen. 2012 wird Macbeth aufgeführt. Die Gemeinde stellt Burg, Burghof, Zuschauerplätze; Bühnenkonstruktion und Bühnentechnik zur Verfügung. Weiters erstattet sie einen allfälligen Einnahmenentgang auf Grund von Schlechtwetter (der Ersatzort Festsaal fasst nicht alle Zuschauer), garantiert den provisionsfreien Kartenverkauf, sorgt für sämtliche notwendigen Verkehrsmaßnahmen und gewährt einen jährlichen Zuschuss von 60.000 Euro. Auch vom Land werden die Sommerspiele gefördert

18. Neujahrskonzert 2012

 

19. Vergabe von Ehrenzeichen

 

Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

 

20. Berichte des Prüfungsausschusses vom 31.03.2011 und vom 16.06.2011

 

 

 

 

 

Gemeinderat am 30. März 2011 - Bericht

Budget läuft aus dem Ruder! 

Gemeinderat am 30. März: Der Rechnungsabschluss für 2010 zeigt, die Gemeinde muss überall kürzen. Die Schulden steigen, die Leistungen sinken. Einige Mieter der Gemeinde müssen künftig mehr zahlen. Wertpapiere werden unter die Lupe genommen.

 

Stürmisch verlief die Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch beim Tagesordnungspunkt Rechnungsabschluss 2010. 1,65 Millionen Euro wurden im Vorjahr mehr ausgegeben als eingenommen. Und dies obwohl im Vorjahr alle Gebühren um 25 Prozent erhöht, Sozialleistungen zurückgefahren und Subventionen gekürzt wurden. Dabei zeigte sich das Land Niederösterreich gegenüber Perchtoldsdorf großzügig und überwies  543.500 für den Haushaltsausgleich, der dann doch nicht gelang. Und die Schulden wuchsen 2010 um 4, 1 Millionen Euro auf 25,8 Millionen. Zustimmung nur durch die ÖVP. SPÖ, Grüne, Freiheitliche und Bürgerliste sind geschlossen gegen den Rechnungsabschluss 2010.

 

Alleingelassen wurde die ÖVP auch beim Rechnungsabschluss der Perchtoldsdorfer Immobiliengesellschaft. „Diese Gesellschaft dient jetzt nur zur Verschleierung der Schulden “, meint SPÖ Obmann Anton Plessl, „zusätzliche Schulden von 47 Millionen Euro sind hier geparkt und der Bilanzverlust beträgt 2 Millionen Euro, Verringerung ist nicht in Sichtt.“

 

Vor der Gemeinderatssitzung sorgte die von der ÖVP geplante Erhöhung der Mieten in den gemeindeeigenen Wohnhäusern für Unruhe unter vielen Mietern. Bei Plessl beschwerten sich zahlreiche Mieter. Bei zwei Wohnhausanlagen war die Zahl der Klagen besonders hoch. Knapp vor der Gemeinderatssitzung wurde ein Kompromiss gefunden. Die beiden Wohnhausanlagen wurden aus dem Antrag herausgenommen und in bestehende Verträge wird nicht eingegriffen. Plessl zeigt sich zufrieden, der geänderte Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

35,2 Millionen Euro hat die Gemeinde Perchtoldsdorf in Form von Wertpapieren gebunkert. Die Gewinne sind geringer als erwartet. Eine Überprüfung durch einen unabhängigen Finanzberater soll die Erträge wieder steigern. Die Grünen stimmten dagegen.

 

 

 

Gemeinderat am 30. März 2011

Ort: Sitzungssaal im Rathaus

Beginn: 18.30 Uhr

Tagesordnung

 

Öffentliche Sitzung

 

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

 

 

  • Genehmigung des Protokolls der GR-Sitzung vom 01.12.2010
  • Bericht des Bürgermeisters
  • Rettungs- und Krankentransportdienstbeitrag 2011
  • Subventionen
  • Benennung Sporthalle FZZ
  • Vereinbarung mit der Marktgemeinde Kaltenleutgeben
  • Richtwert bei Neuvermietungen

 

Finanzwesen, Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz

 

  • Rechnungsabschluss 2010
  • vorläufiger Rechnungsabschluss 2010, Perchtoldsdorfer Immobilien GmbH
  • vorläufiger Rechnungsabschluss 2010, Perchtoldsdorfer Betriebs-GmbH
  • Bestellung des Kassenverwalters sowie des Vertreters
  • Änderung Veranlagungsstrategie Wertpapiere

Mobilität und Verkehrsangelegenheiten, Gleichstellungsfragen, Demokratiedialog, Gemeindekooperationen in Mobilitätsfragen

 

 

  • Mitgliedschaft Walk Space

 

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

 

  • Vergaben Kanalbau BA 18

 

Sportstättenverwaltung, Kinderspielplätze, Ortsmarketing

 

  • Sondertarif Jahreskarte FZZ Kombi

 

Land- und Forstwirtschaft, Park- und Grünanlagen, Friedhofsverwaltung, Feuerwehr- und Vereinswesen, Wirtschaftshof, Winterdienst, Straßenreinigung

 

  • Altpapierentsorgung

 

Kommunale Infrastruktur, Energie, Kindergärten, öffentliche Sicherheit, Wohnungsvergaben

 

  • Künetteninstandhaltung nach Wasserleitungsbau 2011
  • Öffentliche Beleuchtung 2011
  • Wasserleitungsbau 2011

 

Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

 

  • Huatzeit 2011
  • Knappenhof-Konzerte 2011
  • Ehrungen

 

Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

 

  • Berichte Prüfungsausschuss vom 17.2.2011 und vom 17.3.2011

 

Nicht öffentliche Sitzung

 

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

 

 

  • Personalangelegenheiten
  • Verträge über Grundangelegenheiten
  • Änderung und Ergänzung eines Kaufvertrages
  • Liegenschaftsangelegenheiten
  • Grundstücksrückübertragungen
  • Grundstückstausch

 

Sportstättenverwaltung, Kinderspielplätze, Ortsmarketing

 

  • Änderung Betreuungsvertrag

 

Land- und Forstwirtschaft, Park- und Grünanlagen, Friedhofsverwaltung, Feuerwehr- und Vereinswesen, Wirtschaftshof, Winterdienst, Straßenreinigung

 

  • Abänderung Pachtverhältnis Beweidung Heide

Gemeinderat am 1. Dezember 2010 - Bericht

 

·              Das Budget für 2011 wurde nur mit den Stimmen der ÖVP beschlossen. Kritisiert wurden das Zurückfahren von Leistungen im Sozialbereich und auch der Kahlschlag bei den Subventionen für Sport, Kultur und Bildung. Erfreulich für den Haushaltsplan, nicht jedoch für den Steuerzahler, sind die satten  Überschüsse von € 1,6 Millionen bei den Gebühren (Wasser, Kanal, Müll und Friedhof). Rücklagen für künftige Ausgaben werden nicht gebildet, finanziert werden damit die Defizite in anderen Bereichen (Burg usw.)

·              Kritisiert wurde auch der Voranschlag für die gemeindeeigene Immobiliengesellschaft. Plant sie doch für nächstes Jahr eine Erhöhung der Mieten für die gemeindeeigenen Häuser. Diese Erhöhungen können je nach Wohnhausanlage zwischen 103 % (!) und 13 % betragen.

·              Mit der Änderung der Funktionsdienstpostenverordnung wurde eine neue Abteilung „Umwelt und Soziales“ geschaffen.

·              Mit der Änderung der Nebengebührenordnung  wurde eine außerordentliche 10 % ige Gehaltserhöhung für die neun Spitzenbeamten, die vor 2 Jahren begonnen wurde, abgeschlossen.

·              € 1.515.200 an Darlehenaufnahmen wurden beschlossen. Damit sollen Kanal- und Straßenbau vorangetrieben werden. € 140.000 sollen in die öffentliche Beleuchtung investiert werden.

·              Sorgenkind und Defizitbringer ist das Restaurant im Erholungszentrum. Nahezu alle Kosten (Energie, Abgaben) werden nicht vorgeschrieben, sonst wäre das Defizit noch höher. Ursache für die schwiege Lage des Restaurants dürfte aber auch darin liegen, dass es nicht gelingt, mehr Besucher für das Hallenbad zu begeistern. Während für Marketing und Werbung für die Burg € 15.000 eingesetzt sind, ist auf der entsprechenden Haushaltstelle für das Erholungszentrum kein Cent zu finden.

·              Mit einem Grundtausch zwischen den Gemeinden Perchtoldsdorf und Kaltenleutgeben wird die Existenz von zwei Enklaven (Gemeindegebiet, das vollständig vom Gebiet der anderen Gemeinde umschlossen ist) beendet.

·              Kanalhausanschlüsse für Rablgasse, M.-Schrems-Gassse, A.-Merz-Gasse , O.-Malata-Gassse und Stichkanal A.-Schuricht-Gasse wurden beschlossen.

·              Für das Erholungszentrum wurden einige Tarife geändert. Auf Grund von EU-Bestimmungen mussten die Ermäßigungen für P`card-Besitzer abgeschafft werden. Die Klage dagegen, die vom Referenten vollmundig und medienwirksam angekündigt wurde, wird nicht erhoben.

·              Der Protest der Mieter der Wiener Gasse 124 – 126 hat genützt. Burgermeister Schuster, Liegenschaftsreferent Plessl und Baureferent Cernelic haben eine für die Mieter verträgliche Lösung ausgearbeitet: Die Mieter, die vor kurzem ihre Wohnung renoviert haben, können in ihrer Wohnung bleiben. Die anderen können sich eine Wohnung aussuchen, diese wird renoviert und dann erfolgt ein einmaliger Umzug in die neue Wohnung ohne Erhöhung der Miete. Im Gemeinderat wurde daher einhellig der Verkauf an eine gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft beschlossen. Die Förderzusage des Landes ist da und die gute Lösung für die Mieter ist Bestandteil des Vertrages mit der Genossenschaft.

Gemeinderatssitzung am 1. Dezember 2010

Ort: Rathaus

Beginn: 18.30 Uhr                                                                            

 

Tagesordnung

 

Öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

                 1.      Genehmigung des Protokolls der GR-Sitzung vom 22.09.2010

                 2.      Bericht des Bürgermeisters

                 3.      Neufestsetzung von Mieten

                 4.      Subventionen

                 5.      Audit Familienfreundliche Gemeinde NÖ

 

 

Finanzwesen, Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz

                 6.      Voranschlag 2011 MGP

                 7.      Voranschlag 2011 PIG

                 8.      Voranschlag 2011 Betriebs-GmbH

                 9.      Funktionsdienstpostenverordnung

              10.      Änderung der Nebengebührenverordnung

              11.      Darlehensaufnahmen 2011

              12.      Finanzierungen Betriebsgesellschaft

              13.      Darlehenshaftung PIG

              14.      Verordnung Kartenabgabe

              15.      Verordnung Gebrauchsabgabe

              16.      Aufhebung Verordnung Ortstaxen

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

              17.      Gebietsänderung/Grenzänderung zwischen Marktgemeinde Kaltenleutgeben und Marktgemeinde Perchtoldsdorf

              18.      Straßenbauprogramm 2011 1. Teil

              19.      Kanalbauprogramm 2011 1. Teil

              20.      ARGE Krottenbach/ Schwechat Wasserverband – Kooperationsvereinbarung

 

Sportstättenverwaltung, Kinderspielplätze, Ortsmarketing

              21.      Änderung Tarife im Freizeitzentrum

Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

            22.      Miettarife Veranstaltungsobjekte – Änderungen

            23.      Geschäftsbedingungen und Benützungsbestimmungen für gemeindeeigene Veranstaltungsobjekte – Änderung

Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

              24.      Berichte des Prüfungsausschusses

 

Nicht öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

              25.      Personalangelegenheiten

              26.      Immobilienverträge

              27.      Veräußerung einer Immobilie

 

 

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

              28.      Änderung der Ausschreibung Kanalbau BA 18

              29.      Wohnhausanlage Wiener Gasse 124

 

 

 

Liegenschaftsangelegenheiten

              30.      Grundstücksrückübertragungen

              31.      Servitutsvertrag

             

 

Gemeinderatsitzung am 22. September 2010

 

Mehrere interessante Tagesordnungspunkte standen auf dem Programm der Gemeinderatssitzung.

 

2. Nachtrag zum Haushaltsplan

 

            Musste der Gemeinderat schon im Juni einen neuen Haushaltsplan beschließen, war im September ein weiterer Beschluss notwendig, um die Vorhersagen zu revidieren. Das Bild war nicht besser geworden, die katastrophale finanzielle Situation ist auch im neuen Haushaltsplan zu erkennen. Perchtoldsdorf gibt mehr aus als es einnimmt. Bemerkt wurde in der Diskussion von der Mehrheit, dass es Gemeinden mit höheren Defiziten gibt, der Maßstab sollte aber Orientierung an den Besten sein. Dabei hat der Finanzreferent Glück, hat er doch einmalig in diesem Jahr Mehreinnahmen von € 590.000,-- für die Aufschließung von Grundstücken und beim Grundstückverkauf ergibt sich gegenüber der Junisitzung ein Plus von € 454.000. Auch eine außerordentliche Zuwendung vom Land in der Höhe von € 643.000 zum Haushaltsgleich wird nicht jedes Jahr fließen. Steht doch das Land Niederösterreich finanziell auch mit dem Rücken zur Wand und trägt schwer an selbstverschuldeten Wertpapierverlusten.

Bei den Kreditzinsen erspart sich die Gemeinde im Vergleich zu 2008 ca. € 2 Millionen, wenn diese steigen, wird es noch dramatischer. Nicht vorgesorgt werden kann für die Verluste der beiden gemeindeeigenen Gesellschaften (ca. € 2 Millionen) und auch der Kassenkredit (ca. 2 Millionen im Minus) findet keinen Niederschlag im Haushaltsplan. Nicht einmal der Beschluss des letzten Gemeinderates, von den Mehreinahmen des Friedhofes (€ 40.000) eine Rücklage zu  bilden, kann erfüllt werden, weil das Geld dafür nicht da ist. Die Minderheitsparteien lehnten daher ab.

 

Wiener Gasse 124 – 126,  Aufruhr der Mieter berechtigt

SPÖ bremst Horuckaktion gegen die Mieter

 

            Überaus heftig verlief die politische Auseinandersetzung bei der Umwidmung des Grundstückes „Wiener Gasse 124 – 126“. Zahlreiche Mieter der Wohnhausanlage waren gekommen um der Diskussion zu folgen. Mehrere Zeitungen hatten über die Sorgen und Ängste der Mieter berichtet. Und diese Sorgen und Ängste waren berechtigt. Die Planung erfolgte so, dass vorhandene Gegebenheiten (z.B. vor kurzen generalsanierte Wohnungen) nicht berücksichtigt wurden, Maßnahmen, die dem Mietrechtsgesetz widersprachen, angekündigt wurden und allen Mietern ein zweimalige Übersiedlung in Aussicht gestellt wurde. Dass den Mietern Formulare zur Unterschrift vorgelegt wurden, die sie als Zwang und Überrumplungstaktik interpretierten, rundete das Bild nur ab.

Schon im Vorfeld hatte die SPÖ die schriftliche Festlegung aller Bedingungen gefordert, damit den Mietern Sicherheit  gegeben wird. Die Sanierung muss entsprechend dem Mietrechtsgesetz und in Übereinstimmung mit den vielen Zusagen, die schriftlich formuliert werden, erfolgen. Ein diesbezüglicher Antrag, gestellt von SPÖ-Obmann Plessl,  wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Zufrieden zeigten sich die Mieter mit dem Verlauf der Diskussion. Unser Einsatz hat sich gelohnt, meinte ein Mieter.

 

Erneuerbare Energie: Perchtoldsdorf stolpert in die Zukunft

 

Heftige Diskussion und Kritik gab es von der SPÖ am Wärmeliefervertrag mit der EVN. Nicht an der Vereinbarung, die von SPÖ-Gemeinderat DI Claus Herza begrüßt wurde, sondern am Antrag, der jede Transparenz und Nachweis der Wirtschaftlichkeit vermissen ließ, obwohl diese vermutlich gegeben ist. 36 Pro-, eine Gegenstimme.

 

Sommerspiele 2011

Sparen ja, aber nur bei den Sozialleistungen

 

Auch die Sommerspiele 2011 gaben der SPÖ Anlass zur Kritik. Vor allem deshalb weil die Kosten nicht erkennbar sind. Neben Zahlung von € 60.000, wird auch der Einnahmenentfall durch Schlechtwetter abgegolten. Burg, Festsaal und Spielstätte werden mit Energie kostenlos zur Verfügung gestellt. Für den Kartenverkauf, Besorgung diverser Koordinationsaufgaben wird nichts verlangt, ebenso kostenlos erfolgt die Beantragung und Abwicklung aller Verkehrsmaßnahmen. Die Vergnügungssteuer wird ebenso refundiert wie alle Abgaben. Die SPÖ forderte wieder einmal mehr Transparenz und weniger Verschleierung und enthielt sich der Stimme.

 

 

Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 22.September

Die Sitzung findet im Rathaus statt

Beginn: 18.30 Uhr                                                                    Die Sitzung ist öffentlich.

 

Tagesordnung

 

Öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

                1.      Genehmigung des Protokolls der GR-Sitzung vom 14.6.2010

                2.      Bericht des Bürgermeisters

                3.      Schneeräumung

       Die Schneeräumung für die gemeindeeigenen Liegenschaften wurde ausgeschrieben, es bewarben sich sechs Firmen.

 

                4.      Einstellung Wochentagsnachtbereitschaft

       Die Gemeinde stellt den Zuschuss für den Wochentagsnachtdienst der Perchtoldsdorfer Ärzte ein. Ersparnis für die Gemeinde rund € 14.000.

 

                5.      Bericht des Bürgeranwaltes

Finanzwesen,  Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz

                6.      2.Nachtragsvoranschlag 2010 – Marktgemeinde

       Perchtoldsdorf ist zur Abgangsgemeinde geworden, das heißt die Einnahmen decken nicht mehr die Ausgaben. Die Situation ist so dramatisch, dass der Ausgleich nicht einmal durch Zuschüsse des Landes geschafft wird. Rücklagen aus den Überschüssen bei Wasser, Kanal, Müllabfuhr und Friedhof werden keine gebildet. Sie werden zur Finanzierung von Projekten, die teilweise Prestigecharakter (z. B. Hyrtlplatz) haben, verwendet.

                7.      Hundeverordnung

       Es wird teurer

 

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

                8.      Aufschließungsabgabe - Neuberechnung des Einheitssatzes

       Es wird teurer

                9.      Stellplatzausgleichsabgabe - Neuberechnung des Einheitssatzes

       Es wird teurer

 

 

              10.      2. digitale Änderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes

       Die Bebauungsmöglichkeit der Wohnhausanlage Wiener Gasse 124 – 126 soll erweitert werden. (Es sollen 24 Wohnungen zusätzlich geschaffen werden). Dies geschieht durch Umwidmung von Teilen der Leebgasse von Verkehrsfläche in Bauland. Diese Erweiterung und der unprofessionelle Umgang mit den Mietern (viele fühlten sich zu Erklärungen betreffend Ersatzwohnung genötigt) führte zu Unruhe unter den Mietern. Daher sollte dieser Punkt zurückgestellt werden und neue Gespräche und Vereinbarungen mit den Mietern gesucht werden.

 

              11.      2. digitale Änderung des Bebauungsplanes

       Die Bebauungsmöglichkeit der Wohnhausanlage Wiener Gasse 124 – 126 soll erweitert werden. (Es sollen 24 Wohnungen zusätzlich geschaffen werden). Dies geschieht durch Umwidmung von Teilen der Leebgasse von Verkehrsfläche in Bauland. Diese Erweiterung und der unprofessionelle Umgang mit den Mietern (viele fühlten sich zu Erklärungen betreffend Ersatzwohnung genötigt) führte zu Unruhe unter den Mietern. Daher sollte dieser Punkt zurückgestellt werden und neue Gespräche und Vereinbarungen mit den Mietern gesucht werden.

 

              12.      Straßenbau – Grundsatzbeschluss für Ausschreibung von Straßenbauleistungen

              13.      Kanalbau BA 18 – Grundsatzbeschluss und Vergabe von Planleistungen

              14.      Ankauf von Naturstandsdaten für die Erstellung eines Leitungskataster

        Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass alle Daten über Straßeneinbauten (Lage aller Anschlüsse wie Strom, Gas usw.) auf der Gemeinde aufliegen und dem Bauwerber zur Verfügung gestellt werden können

 

Land- und Forstwirtschaft, Park- und Grünanlagen, Friedhofsverwaltung, Feuerwehr- und Vereinswesen, Wirtschaftshof, Winterdienst, Straßenreinigung

              15.      Genossenschaftsjagd Kaltenleutgeben

              16.      Genossenschaftsjagd Perchtoldsdorf

              17.      Friedhofsgebührenordnung Neufassung

Kommunale Infrastruktur, Energie, Kindergärten, öffentliche Sicherheit, Wohnungsvergaben

              18.      Wärmeliefervertrag

        Mit diesem Vertrag soll die Möglichkeit geschaffen werden, Perchtoldsdorfer Liegenschaften an das Fernwärmenetz der EVN anzuschließen. Die  Aussage, dass mit diesem Vertrag keine Kosten verbunden sind, wird von der SPÖ bezweifelt und muss noch hinterfragt werden.  

Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

19.   Vergabe von Ehrenzeichen

20.   Franz-Schmidt-Musiktage 2011

21.   Musikschulbeiträge

       Es wird teurer

    

22.       Sommerspiele 2011

   Werden auch 2011 fortgeführt und von der Gemeinde mit mehr als € 100.000 gefördert.

  

Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

23.  Bericht des Prüfungsausschusses

 

 

Nicht öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

24.   Personalangelegenheiten

25.   Angelegenheit Perchtoldsdorfer Immobilien GmbH

26.   Junges Wohnen

Liegenschaftsangelegenheiten

27.   Rückübertragung eines Grundstückes

28.  Pachtvertrag

29.  Verkauf eines Grundstückes

 

Zweifelt NÖ Landesregierung an der Kreditwürdigkeit der Gemeinde Perchtoldsdorf?

Läuft Budget 2010 aus dem Ruder?

In der Sitzung des Gemeinderates am 28. April dieses Jahres wurden zur Fertigstellung der Vorhaben Burg, Sporthalle, sowie weiterer Vorhaben wie Straßenbau, Infrastrukturprogramm, Klimaschutz und Öffentliche Beleuchtung notwendige „liquide Mittel“ im Gesamtbetrag von € 6.226.500,-- beschlossen.

In der Sitzung der NÖ Landesregierung in der letzten Woche wurde aber nur ein Betrag von € 5.326.500 genehmigt. Bewilligt wurden Burgausbau, Sporthalle und Infrastruktur. Die Aufnahme von Krediten für Straßenbau (die Sanierung vieler Straßen ist längst überfällig), Klimaschutz und Öffentliche Beleuchtung in der Höhe von € 900.000,-- wurden in dieser Sitzung nicht genehmigt.

Die Gemeindeordnung sieht vor, dass die „Genehmigung zu versagen ist, wenn die Maßnahme mit der Gefahr einer dauernden Schmälerung des Gemeindevermögens oder einer übermäßigen Verschuldung der Gemeinde verbunden wäre….“

Darüber hinaus wurde auch eine „Hilfe zum Haushaltsausgleich“, die mit 643.500,-- im Budget enthalten ist, nicht in voller Höhe gewährt; es wurden € 343.500,-- gewährt.

Dem Gemeindehaushalt fehlen also € 1.243.500, die auch durch die gewaltigen Gebührenerhöhungen nicht hereingebracht werden können, denn diese sind im Budget schon berücksichtigt.

Dabei schlagen die Mindereinnahmen (Ertragsanteile vom Bund, Verlust der Radareinnahmen) noch nicht voll auf das Budget durch; sie werden durch die extrem niedrigen Kreditzinsen nahezu ausgeglichen. So hat auch die Perchtoldsdorfer Immobilien-gesellschaft (zu 100 % im Eigentum der Marktgemeinde Perchtoldsdorf) im Jahr 2008 für € 53,2 Millionen Schulden noch € 2.393.378 an Zinsen bezahlt, Im Jahre 2009 betrugen die Zinsen für die gleiche Schuldenhöhe € 824.493. In diesem Jahr (2010) werden die Zinszahlungen in der gleichen Höhe liegen wie 2009.

Zur Sitzung des Perchtoldsdorfer Gemeinderates am Montag, 14. Juni 2010

 

Am 26. Juni wird gefeiert, ab 1. Juli wird bezahlt

 

 

Während am Wochenende um den 26. Juni die renovierte Burg und der Neue Festsaal durch Landeshauptmann Erwin Pröll feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden, werden die BürgerInnen von Perchtoldsdorf nur wenige Tage später (1. Juli) dafür kräftig zu Kasse gebeten.

Mit diesem Tag tritt nämlich eine Fülle von Erhöhungen in Kraft, die einmalig in der Geschichte dieses Ortes ist. Jeder Perchtoldsdorfer Haushalt ist davon betroffen Darüber hinaus werden mit diesem Datum auch zahlreiche Förderungen und Unterstützungen gekürzt oder abgeschafft.

Für eine Fahrt im Ort mit dem P`Taxi müssen künftig € 4,-- statt bisher € 2,50 bezahlt werden. Dies bedeutet ein kräftige Erhöhung (60 %), weil der Zuschuss der Gemeinde von 1,74 auf 0,37 Euro reduziert wird.  Ausgleichszulagenbeziehern werden auch künftig 50 Euro zur Verfügung gestellt, doch können sie damit nur mehr 12 Fahrten machen, statt bisher 20. Die SPÖ stimmte dagegen

Kräftig  (20 %) fällt auch die Erhöhung des Wasserpreises (von 1,07 auf 1,28 pro m²) aus, obwohl beim Wasser satte Überschüsse erwirtschaftet werden (2009 waren es  € 400.000). Was wohl mit den Überschüssen – heuer werden € 870.000 erwartet – bezahlt wird? Die SPÖ stimmte dagegen.

Nicht minder hoch fallen die Erhöhungen bei den Kanalgebühren (20 %) aus, obwohl auch hier 2009 ein Überschuss von € 230.000 erwirtschaftet wurde und ÖVP Finanzreferent Kamtner für 2010 sogar einen Überschuss von 1 Million Euro erwartet. In Perchtoldsdorf werden die Kanalgebühren noch immer nicht nach der tatsächlichen Abwassermenge berechnet, obwohl die Messung der Menge des Abwassers technisch möglich ist. Die SPÖ stimmte dagegen.

Die Müllgebühren werden auch angehoben. Im Vergleich zu 2003 steigen die Kosten beim 60 l Müllbehälter (Restmüll)  pro Abfuhr von € 1,72 auf € 3,04 (77 %), beim 240 l Müllbehälter beträgt die Erhöhung immerhin noch 17 %. Tatsächlich sind die Müllgebühren nicht mehr kostendeckend. Dem Antrag der SPÖ,  am Samstag die Öffnungszeiten am  Altstoffsammelzentrum  von 12.00 Uhr auf 14:00 Uhr zu verlängern, wurde zugestimmt

Saftig fallen die Erhöhungen bei den Friedhofsgebühren aus; die Verlängerungsgebühr bei den Erdgrabstellen (alter Teil bis 4 Leichen) von € 140 auf 380 (170%) und die Beerdigungsgebühr (alter Teil bis 4 Leichen) von 200 auf 360 (80 %). Tatsächlich sind Erneuerungsarbeiten notwendig, die mit den laufenden Einnahmen nicht gedeckt werden können Über den Tod hinaus fühlt sich die ÖVP ihrer Klientel verpflichtet, denn entsprechende Erhöhungen bei den Grüften fallen moderater aus. Die SPÖ setzte eine Bindung der Mehreinnahmen für  den Friedhof durch.

Erhöht werden auch die Eintrittspreise im Erholungszentrum um 20 %, sämtliche Begünstigungen für SeniorInnen und Behinderte werden gestrichen. Die SPÖ forderte ein Werbe- Reorganisations- und Vermarktungskonzept, damit das hohe Defizit (€ 1,5 Millionen) nicht nur über Preiserhöhungen abgebaut wird.

Deutlich eingespart wird bei den Stipendien, deutlich erhöht wird die Materialbeitrag beim Kindergarten (seit 2005 um 6,10 Euro pro Kind). Ausgesetzt werden Förderungen von Fassadenrenovierungen und die Aktion „Schöner Bauen“ und diverse Vorsorgeuntersuchungen und soziale Aktionen (Urlaubsaktionen, Freifahrt für Schüler in den Ferien) werden überhaupt getrichen.

Dem Argument der ÖVP, dass die schwierige Situation durch den Rückgang bei den Ertragsanteilen (Zahlungen vom Bund), Entfall der Strafgebühren beim Radar und Erhöhung der Zahlungen an das Land (Jugendwohlfahrt, Spitalsbeitrag) bedingt ist, muss mit aller Entschiedenheit entgegen getreten werden, sind ja auch die Ausgaben für Kreditzinsen in nahezu derselben Höhe zurückgegangen. Diese Situation, die eine derartige Belastung der BürgerInnen bringt, ist allein durch die Schuldenpolitik der ÖVP verursacht.

Gemeinderat am 14. Juni - Tagesordnung

(Sitzungssaal im Rathaus)

 

Beginn: 18.30 Uhr                                                                    Die Sitzung ist öffentlich.

 

Tagesordnung

 

Öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

                1.      Genehmigung des Protokolls der GR-Sitzung vom 28.4.2010

                2.      Bericht des Bürgermeisters

                3.      Inseratentarife Rundschau

                4.      Subventionen

                5.      Bilanz Perchtoldsdorfer Immobilien GmbH

Finanzwesen,  Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz

                6.      Anpassungen (= Erhöhung um 20 %, trotz Überschuss im Budget von mehreren Hunderttausend Euro) von Abgaben und Gebühren (Wasser, Abwasser)

                7.      Änderungen der P`Taxi-Verträge (= Erhöhung für den Bürger)

Mobilität und Verkehrsangelegenheiten, Gleichstellungsfragen, Demokratiedialog, Gemeindekooperationen in Mobilitätsfragen

                8.      Mobilitätsleitbild für Perchtoldsdorf

                9.      Gratisparken für Elektrofahrzeuge

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

              10.      Stipendien der Marktgemeinde Perchtoldsdorf –Änderung der Vergaberichtlinien (= Rücknahme von Förderungen)

              11.      Lärmschutzmaßnahmen entlang der Südbahn

              12.      Auflassung der Kanalentleerungsstelle am Wirtschaftshof

              13.      Verlängerung der Bausperre (GR 24.09.2008, TOP 11a)

              14.      Abschaffung der Förderung von Fassadenrenovierungen

              15.      Abschaffung der Förderung "Schönes Bauen/Schönes Revitalisieren"

Sportstättenverwaltung, Kinderspielplätze, Ortsmarketing

              16.      Neugestaltung Eintrittspreise Freizeitzentrum (= Erhöhung der Preise)

Land- und Forstwirtschaft, Park- und Grünanlagen, Friedhofsverwaltung, Feuerwehr- und Vereinswesen, Wirtschaftshof, Winterdienst, Straßenreinigung

              17.      Neufassung der Abfallwirtschaftsverordnung

              18.      Anpassung der Friedhofsgebühren (= Erhöhung)

Kommunale Infrastruktur, Energie, Kindergärten, öffentliche Sicherheit, Wohnungsvergaben

              19.      Spiel- und Fördermaterialbeitrag – Kindergärten

              20.      Anpassung der Nachmittagsbetreuung für Englisch im Kindergarten
Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

              21.      Neufassung der Richtlinien für die Verleihung von Ehrenzeichen

              22.      Neujahrskonzerte 2011

              23.      Miettarife (Nutzungsentgelte) für Veranstaltungsplätze

              24.      Veranstaltungstechnik – Stundensatz für Techniker

              25.      Miettarife für veranstaltungstechnische Ausstattung

              26.      Verleihung von Ehrenzeichen

              27.      Anpassung der Musikschulbeiträge (Schulgeldsätze)

Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

              28.       Bericht des Prüfungsausschusses

 

 

Information zum Gemeinderat vom 28. April 2010

Allein fasste die ÖVP den Beschluss über den Haushaltsplan des Jahres 2010. Alle übrigen Parteien verweigerten die Zustimmung. Und das mit gutem Grund, trägt doch die ÖVP seit 1954 die alleinige Verantwortung für die Finanzen des Ortes und blieben mahnende Rufe immer ungehört. Und jetzt wird dem Perchtoldsdorfer Steuerzahler tief in die Tasche gegriffen. Mit 1. Juli – so sieht es der Haushaltsplan vor – werden die Müllgebühren um 20 % erhöht und das, obwohl im Budget ein jährlicher Überschuss von € 427.000 ausgewiesen wird. Ebenso werden die Kanalgebühren um 20 % erhöht; hier wird sogar ein Überschuss von  € 1 Million ausgewiesen. Ein Beweis dafür, dass die Erhöhungen nur dazu dienen andere Projekte – wie z. B. Festsaal der Burg – zu finanzieren.

Für laufende Arbeiten für Wasser, Kanal und Beleuchtung mussten Kredite aufgenommen werden, die durch Wertpapiere besichert sind. Dramatisch dabei ist, dass diese Wertpapiere mit Krediten gekauft wurden. Die Schulden, Haftungen und Verpflichtungen der Gemeinde erreichen bald die € 100 Millionen Grenze und sind durch Wertpapiere nur zu 37 % gedeckt.

Einsparungen im Haushalt sind wenige zu sehen, Subventionen für Vereine und Organisationen werden gekürzt und Fördermaßnahmen, die vor der Wahl mit großem Lärm angekündigt wurden, werden wieder zurückgenommen.

Auch die von der ÖVP verbreitete Meinung, dass die neue Burg das große Geschäft sein wird, darf bezweifelt werden, wäre jedoch auf Grund der katastrophalen finanziellen Situation zu wünschen.

Die positiven Zukunftsaussichten, die in der Vorschau bis 2013 dem Gemeinderat vorgelegt werden, werden bezweifelt. Und das mit Recht, wird doch lediglich das „geschönte“ Budget des Jahres 2010 fortgeschrieben und die künftige finanzielle Entwicklung übertrieben positiv bewertet.

      Ungelöst ist auch die Zukunft der Wohnhausanlage, Wienergasse 124-126. Der Verkauf an eine Wohnbaugenossenschaft ist wohl beschlossen, aber noch immer nicht vollzogen. Viele Wohnungen stehen leer, sie sollten adaptiert und vergeben werden und das möglichst rasch. Wenn es in den nächsten Wochen keine Einigung gibt, sollte der Verkaufsbeschluss rückgängig gemacht werden und die leer stehenden Wohnungen von der Gemeinde saniert und vergeben werden. 400 bei der Gemeinde angemeldete Wohnungswerber warten darauf

Gemeinderat am 28. April 2010 - Tagesordnung

Beginn: 18.30 Uhr                                                                                   

 

Tagesordnung

 

Öffentliche Sitzung

 

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

                 1.      Genehmigung des Protokolls der GR-Sitzung vom 24.3.2010

                 2.      Bericht des Bürgermeisters

                 3.      E-Mailing

                 4.      Gemeinderatsbezüge - Ergänzung

                 5.      Schulungsbeiträge der politischen Parteien

Finanzwesen,  Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz Verordnung Grundsteuerhebesätze

                 6.      1.Nachtragsvoranschlag 2010 mit Dienstpostenplan-Marktgemeinde

                 7.      Darlehensaufnahmen

Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch- und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

                 8.      Resolution zur geplanten Änderung der NÖ.Bauordnung

                 9.      Auflassung einer Gemeindestraße

Sportstättenverwaltung, Kinderspielplätze, Ortsmarketing

              10.      Änderung Leasing-Vertrag EHZ/Sporthalle

Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

              11.      Vergabe von Ehrenzeichen

              12.      Huatzeit 2010

              13.      Änderung der Geschäftsbedingungen und Benützungsbestimmungen für gemeindeeigene Veranstaltungsobjekte

Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

14.  Bericht des Prüfungsausschusses

 

 

Nicht öffentliche Sitzung

Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

15.  Personalangelegenheiten

Liegenschaftsangelegenheiten

16.  Dienstbarkeitsvereinbarung Transformatoranlage

 

Information zum Gemeinderat vom 7. April

Sozialdemokratische Mitglieder in Gemeinderatsausschüssen

 Perchtoldsdorfdialog, Personalangelegenheiten, Subventionen, Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten, Europafragen, Perchtoldsdorfer Betriebsges.m.b.H.

 Vorsitzender:         Bürgermeister Martin Schuster

Mitglied:                 Gf GR Mag, Anton Plessl

 2. Finanzwesen, Bürger- und Wirtschaftskredite, Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsüberwachung, Ortstaxi, Zivil- und Katastrophenschutz

 Vorsitzender:         Vizebürgermeister RegR Franz Kamtner

Mitglied:                 Gf GR Mag. Anton Plessl

3. Mobilität und Verkehrsangelegenheiten, Gleichstellungsfragen, Demokratiedialog

  Vorsitzender:         gf GR Christian Apl

Mitglied:                 GR DI Claus Herza

 4. Bauwesen und Raumordnung, kommunaler Hoch und Tiefbau, Jugendangelegenheiten

 Vorsitzender:        gf GR Dr. Jan Cernelic

Mitglied:                 GR Ing. Helmut Hirschberger

 5. Sportstättenverwaltung, Kinderspielplätze, Ortsmarketing

  Vorsitzender:         gf GR Herwig Heider

Mitglied:                 GR Ing. Helmut Hirschberger

6. Land und Forstwirtschaft, Park- und Grünanlagen, Friedhofsverwaltung, Feuerwehr- und Vereinswesen, Wirtschaftshof, Winterdienst, Straßenreinigung

 Vorsitzender:         gf GR Franz Nigl

Mitglied:              GR Mechthilde Schneider

 7. Kommunale Infrastruktur, Energie, Kindergärten, öffentliche Sicherheit, Wohnungsvergaben

 Vorsitzender:        gf GR Alexander Nowotny

Mitglied:                 GR Mag. Marianne Eggl 

8. Kultur, Tourismus, Veranstaltungen, Wirtschaftsangelegenheiten

 Vorsitzende:           gf GR Brigitte Sommerbauer

Mitglied:                 GR Mechtilde Schneider

9. Liegenschaftsangelegenheiten

 Vorsitzender:         gf GR Mag. Anton Plessl

Vors.Stv.:               GR Phillip Widhalm

 10. Prüfung der gesamten Gebarung der Gemeinde einschließlich öffentlicher Einrichtungen und wirtschaftlicher Unternehmungen

 Vorsitzende:           GR Mag. Marianne Eggl

11. Immobilienbeirat

 Vorsitzender:         GR DI Franz Seywerth

Vors.Stv.:               Gf GR Mag. Anton Plessl

 14. Schulausschluss der Schulgemeinde der Volksschulen Perchtoldsdorf

 Mag. Michaela Topolnik

GR Mechthilde Schneider

 23. Petersbach-Wasserverband:

 Rechnungsprüfer: DI Claus Herza

SPÖ Gemeinderäte

Information zum Gemeinderat vom 24. März 2010

 

Drei Tagsordnungspunkte waren der wesentliche Bestandteil dieser Sitzung und sorgten auch für Diskussion: Der Rechnungsabschluss der Gemeinde und der beiden gemeindeeigenen Gesellschaften. Ein trauriges Bild bot der Rechnungsabschluss der Gemeinde, auch die beiden anderen Rechnungsabschlüsse zeigten Verluste.

Schon im Rechnungsabschluss 2008 musste der Finanzreferent tief in die Trickkiste greifen um den Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben zu schaffen. Verschiedene Aufwendungen in der Größenordnung von rund  € 380.000, die  durch Beschlüsse dem ordentlichen Haushalt zugeordnet  waren, wurden einfach in den außerordentlichen Haushalt verlagert und über Kredite finanziert. Für den Rechnungsabschluss 2009 halfen nicht einmal mehr die Budgettricks des Vorjahres. Obwohl auch diesmal Ausgaben der laufenden Verwaltung nur mehr über Kredite finanziert werden konnten, waren die Einnahmen waren um € 791.000 geringer als die Ausgaben. Hiezu kommt noch, dass  Leasingraten von mehr als € 500.000 nicht mehr bezahlt werden konnten und ganz einfach ausgesetzt wurden.

Gleichzeitig hat sich der Stand der Schulden und Haftungen erhöht, die Rücklagen in Form von Wertpapieren verringert.

Vergleicht man den Gemeindehaushalt mit dem einer Familie, dann könnte man sagen, die Familie gibt mehr aus als sie verdient und der Betrag am Familiensparbuch wird auch immer geringer.

Richtig ist, dass die Wirtschaftskrise die Situation der Gemeinde schwieriger gemacht hat, ein Gutteil der Schwierigkeiten liegt aber in der Verantwortung der ÖVP-Mehrheit.

Die SPÖ stimmte gegen den Rechnungsabschluss.

Gemeinderat am 30. September - Ergebnisse

  •        Auf der Tagesordnung standen einige interessante Themen betreffend Sporthalle, Burg und Sommerspiele. Hatte man erwartet, dass dabei die Emotionen hochgehen würden, verlief dazu die Debatte ruhig und sachlich, wenngleich mit teilweiser Kritik aus den Reihen der Opposition.
  •      Hoch gingen die Emotionen lediglich bei einem Dringlichkeitsantrag von SPÖ-Gemeinderat Dipl. Ing. Claus Herza über die Nutzung der Wärme bei den Perchtoldsdorfer Abwässern. ÖVP-Gemeinderat Nowotny warf der SPÖ mangelnde Handschlagsqualität vor, weil er von diesem Antrag keine Kenntnis hatte und darüber auch im Energiearbeitskreis nicht diskutiert wurde. SPÖ-Fraktionsobmann Plessl verwehrte sich gegen die Vorwurf sagte, die ÖVP habe kein Monopol auf Antragstellung und meinte, dass in diesem Arbeitskreis die meisten guten Ideen sowieso von der SPÖ gekommen wären, weil Herza der einzige ausgewiesene Fachmann in diesem Ausschuss wäre.
  •      Die Überschreitung der Kosten bei der Sporthalle wurde mit großer Mehrheit beschlossen, weil sie sachlich begründet und tatsächlich nicht vorhersehbar waren.
  •      Bei der Vermietung der Kletterhalle setzte sich die SPÖ durch. Wurde doch der ursprüngliche ÖVP-Antrag (eine jährliche Miete von maximal € 300) auf Antrag der SPÖ dahin geändert, dass die jährliche Miete 1% der Einnahmen beträgt. Diese Mieteinnahmen – so weiter der SPÖ-Antrag - müssen von der Gemeinde zweckgebunden für die Förderung des Klettersportes verwendet werden.
  •      Diskussion gab es auch bei der technischen Einrichtung für die Burg. Wird sie doch durch Reduktion der Wartung beim Kulturzentrum finanziert.
  •      Ebenso gab es lange Diskussionen bei den Sommerspielen, Nachdem Intendant Dr. Löhnert nicht mehr weiter arbeitet, werden diese künftig von der Perchtoldsdorfer Betriebsgesellschaft geführt. Diese scheint aber schon mit der Führung des Restaurants im Bad überfordert zu sein. Positiv muss bemerkt werden, dass Frau Barbara Bissmayer weiter die künstlerische Leitung innehat. Die im Budget für die Sommerspiele vorgesehenen Mittel werden nicht ausreichen, da durch die zweijährige Pause verstärkte Marketingaktivitäten notwendig sind. Zusätzlich werden durch Änderung der sozialversicherungsrechtlichen Bedingungen die Ausgaben für Künstlergagen steigen.
  •      Zustimmung fand auch der SPÖ-Antrag die privaten Kindergärten zu erheben, um sie im Zusammenhang mit dem verpflichtenden Kindergartenjahr verstärkt zu fördern.

Gemeinderat am 24. Juni 2009 - Ergebnisse

  • Der Nachtragsvoranschlag 2009 war notwendig geworden, weil die Gemeinde teilweise nur mehr durch Kreditaufnahmen vorgeschriebenen Verpflichtungen nachkommen konnte. Ausgaben zur Förderung der Verwendung alternativer Energien müssen ebenso über Kredite finanziert werden, wie Förderungen von Sicheheitseinrichtungen. 
  • Der Voranschlag für 2010 weist eine gewaltige Zunahme der
    Verschuldung der Gemeinde aus (ca. € 10 Millionen).  Damit diese Diskussion nicht vor den Gemeinderatswahlen geführt werden muss, ist die Beschlussfasung schon jetzt erfolgt. Völlig widersinnig ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schon jetzt eine Prognose bis Ende 2010 zu erstellen.
  • Der Jahresabschluss der gemeindeeigenen Immobiliengesellschaft weist zum Jahresende 2008 einen Bilanzverlust von ca. € 1,6 Millionen auf.
  • Die Betriebsgesellschaft (Restaurant und Personalleasing) weist ebenso eine negatives Bilanzergebnis auf.
  • In der Nähe des Erholungszentrums („Zirkuswiese“ und Ecke Plättenstr. und A.-Rieder-Gasse) sollen zwei weitere Parkplätze geschaffen werden. Diese neuen Parkplätze mit den vorhandenen bedingen aber ein neues Parkleitsystem mit Anzeige der Stellplatzauslastung. Nur so ist eine optimale Verwendung garantiert.
  • Der Gemeinderat verabschiedete einstimmig eine Forderung an die Gemeinde Wien, auf dem Gebiet der ehemaligen Zementfabrik Perlmoser den Bau von Wohnungen zu unterlassen. Begründet wird diese Forderung unter anderem auch durch die dramatische Verkehrsituation in der Ketzergasse. Vergessen haben manche, dass noch vor wenigen Monaten vom ÖVP-Baureferenten die Absicht bestand, den zusätzlichen Verkehr von 228 neuen Wohnungen auch in die Ketzergasse einzuleiten.

Gemeinderat am 31. März 2009 - Ergebnisse

  • Bei der der Vergabe der Subventionen geht das soziale Augenmaß verloren. Während vier Perchtoldsdorfer Wirte € 4.000,00 erhalten, werden an Vereine mit hunderten Mitgliedern und hervorragender Jugendarbeit weit geringere Unterstützungen ausbezahlt.
  • Lediglich € 20.000 wurden für die Förderung erneuerbarer Energien und Haussanierungen beantragt. Damit kann man lediglich 30 Haushalte fördern. Ein Energiekonzept dazu, das im September des Vorjahres beauftragt wurde, kostete mehr. SPÖ-Gemeinderat Claus Herza beantragt eine Erhöhung auf € 50.000,00. Dieser Antrag wurde angenommen.
  • Mit dem Angebot der Kletterhalle soll die Sporthalle auch finanziell etwas für die Gemeinde abwerfen“ so wird Bürgermeister Schuster im Kurier vom 5. Februar 2009 zitiert. Der dem Gemeinderat vorgelegte Mietervertrag mit Betreibergesellschaft der Kletterhalle liest sich anders. Für eine Jahresmiete von € 100,00 (hundert) wird auf 20 Jahre vermietet und das Kassen- und Zutrittsystem kostenlos zur Verfügung gestellt. Wenn man weiß, dass das Erholungszentrum teilweise um 20:00 Uhr schließt, Kletterhallen aber oft bis 23:00 Uhr geöffnet haben, können Mehrkosten auf die Gemeinde zukommen. Auch für die Investitionen der Gesellschaft von € 540.000 hat die Gemeinde die Haftung übernommen. Geht es gut, bleiben die Gewinne bei der Gesellschaft, läuft es schief haftet die Gemeinde. Die SPÖ beantragte eine Gewinnbeteiligung, wobei die Einnahmen zweckgebunden für die Sportförderung sein sollten. Da viele Fragen noch zu lösen sind, beschloss der Gemeinderat die Befristung des Vertrages auf ein Jahr.
  • Eine katastrophale Situation zeigen die Rechnungsabschlüsse der Gemeinde, der Immobiliengesellschaft und der Betriebsgesellschaft (Restaurant im Erholungszentrum). Obwohl die Schulden in die Immobiliengesellschaft verschoben werden, ist trotzdem der Gemeindehaushalt finanziell am Ende. Kredite werden aufgenommen, Wertpapiere werden verkauft und Wirtschaftsbetriebe wie das Erholungszentrum weisen ein Defizit von € 1,569 Millionen auf. Beim Restaurant geht es mit den Einnahmen bergab und die Ausgaben werden dadurch verringert, dass keine Energiekosten, Entsorgungskosten und Miete vorgeschrieben werden. Ein Musterbeispiel an Intransparenz, die durch das Fehlen einer Inventarliste – vom Landesrechnungshof gefordert – noch verstärkt wird.
  • Brisantes enthielt der Dringlichkeitsantrag der Bürgerlistenchefin Wladyka. Fordert sie doch eine generelles Bauverbot für den Solarpark Theresienau. Der derzeitige von den Grundbesitzern ausgearbeitete Bebauungsentwurf wird von der ÖVP vertreten. Dieser sieht 228 Wohneinheiten vor, die aber teilweise in großvolumigen Wohnbau errichtet werden sollen. Höhen von 12 m sind da durchaus angedacht. Die Position der SPÖ, das Projekt dem Bauausschuss zur Beratung zuzuweisen wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen. Der Bauausschuss soll nun eine Bebauung entwickeln, die den Ausgleich zwischen den Interessen der Grundstückbesitzer, Wünschen der Anrainer  und den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde schafft. Der Verwendung alternativer Energien soll Priorität eingeräumt werden.
  • Diskussion gab es bei den Burgbeauftragungen über die Höhe der bisherigen Ausgaben. Die 9,9 Millionen sind noch nicht erreicht, derzeit sind ca. 9,6 Millionen ausgegeben bzw. beauftragt. Und es fehlen noch die Ausgaben für die Einrichtung Die Höhe der tatsächlichen Kosten werden wir erst nach Fertigstellung kennen, aber dass es teurer wird, ist gewiss.
  • "Junges Wohnen in Perchtoldsdorf" so titelte der Kurier am 30. Mai des Vorjahres. ÖVP Landesrat Sobotka versprach Unterstützung für die Errichtung von Startwohnungen durch die Aktion "Junges Wohnen" und Bürgermeister Schuster sprach vom "Perchtoldsdorfer Pilotprojekt" und versprach rasche Sanierung. Dem Gemeinderat lag nunmehr an Antrag auf Verkauf der Wohnhausanlage Wienergase 124-126 vor. Das Objekt, das um € 780.000 gekauft wurde, wird an eine private Wohnbaugesellschaft um € 280.000 weiter verkauft werden. Nach Zusicherung, dass der Differenzbetrag von € 500.000,00 vom Land ersetzt wird, und dass das Vergaberecht für die Wohnungen bei der Gemeinde bleibt, stimmte die SPÖ zu.

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